Application Platforms – Was macht es eine gute Plattform aus? Gute und Schlechte Beispiele

In letzter Zeit gibt es immer mehr Nachrichten, dass das Web Windows (oder besser gesagt den Desktop) als "Plattform" ersetzt und bei vielen Sachen kann ich dem auch nur Zustimmen.
Mit dem iPhone und dem AppStore sowie Googles Andoid und dem Applikationsmarktplatz kommen neue Gerätschaften hinzu die auch interessante Plattformen sind. Die Liste an solchen Plattformen "auf die man was basteln kann" ist recht lang:

  • Spieleentwickung auf der Xbox 360 mit XNA
  • Facebook Applikationen
  • Google Gadgets
  • Vista Sidebar Gadets
  • Firefox Plugins
  • SharePoint Solutions (um mal eine Buisnessplattform zu nennen)
  • Betriebssystem jeglicher Art

Doch was macht eine gute Plattform aus? Was sollte man unbedingt bedenken wenn man selber etwas ähnliches plant?

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HowToCode "ReadYou": Von Accounts & IDs – das Usersystem

Fast jede Anwendung die heute irgendwie läuft, benötigt ein Login oder man kann bestimmte Profildaten anhäufen etc. Daher ist das Usersystem die erste große Hürde, die es zu überwinden gilt.

Solch ein Usersystem ist prinzipell recht schnell gemacht, allerdings muss das Usersystem laut den Anforderungen auch andere Provider (wie OpenID, Windows Live ID etc.) unterstützen.

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Im Mittelpunkt steht der “User” – in dem Fall ein ganz normaler Nutzer unser Applikation. Ein “User” kann mehrere “Identitäten” haben, z.B. eine Windows Live ID, eine OpenID oder auf ein eigenes Login-System setzen. Ob ich das später tatsächlich einbaue ist eine andere Sache, allerdings sollte das System möglichst “offen” sein.

Dann hat natürlich unser “User” “Accountdaten” (also Profildaten etc.) die wir in unserer Applikation brauchen – die könnte man später z.B. über bestimmte Connectoren befüllen – das ist aber nur eine fixe Idee.

Diese Accountdaten werden momentan durch diese recht einfache Userklasse repräsentiert:

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Das “Problem” der Zuordnung

Mein selbst festgelegtes Ziel hat natürlich ein Haken: Ein User hat mehrere Identitäten – eine eindeutigen Namen brauch ich also, um genau zu sagen, dass Nutzer A der sich gerade mit seiner Windows Live ID anmeldet auch wirklich Nutzer A ist.
Dafür ist in der User-Klasse der “AccountName” vorgesehen – ein eindeutiger Name der zu beginn vom Nutzer festgelegt wird.
Die “ID” (eine GUID) wird in dem Falle vielleicht nicht mehr benötigt, allerdings könnte ja noch die Anforderunge rein kommen, dass jemand seinen Nutzernamen ändern möchte – daher die “ID“.
Der “IdentificationName” ist der Name, mit dem der User sich gerade angemeldet hat, also wenn er z.B. seine OpenID angegeben hat, steht da “http://user.myopenid.com” da.

Ablauf der Anmeldung / Registrierung

1. User registriert sich mit einer beliebigen Identifikation (”IdentificationName”) und einem Nickname (”AccountName”)
2. User wird im System angelegt und in einer Zuordnungstabelle wird festgehalten, das User A mit der Identifikation A sich anmelden darf.
3. User meldet sich ab.
4. User meldet sich wieder mit seinem “IdentificationName” und dem dazugehörigen Passwort an (seinem OpenID-Passwort z.B.)
5. In der Zuordnungstabelle wird überprüft, ob User X sich mit der ID überhaupt anmelden darf, wenn ja, dann ist er eingeloggt.
6. Wenn er eingeloggt ist, darf er seine Accountdaten weiter pflegen.

Identification-Interface

Momentan ist das Interface noch recht “klein”:

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Ein Fall fürs Prototyping

Da ich momentan doch noch recht unsicher über das Design bin, werde ich erstmal ein paar Provider “prototypen”, sodass ich sehen kann, ob es überhaupt so machbar wäre.

Fazit & Feedback

Code gibt es heute leider nicht zu sehen, zwar läuft bereits ein UnitTest erfolgreich durch, allerdings muss mal ein, zwei “richtige” Loginsysteme integrieren um eine schlüssige Aussage machen zu können.

Wie immer gilt: Feedback ist gern gesehen – wenn ihr sagt, dass ich mich hier total irre oder etwas wichtige übersehe, dann nur zu :)
Ich bemüh mich in dieser Woche ein Login-System auf die Beine zu stellen. Wenn dies erstmal steht schauen wir weiter ;)

Erste Informationen über Live Mesh

Auf der Mix08 wurde das “Live Mesh” bereits angekündigt – jetzt gibt es die erste Beta und auch die ersten konkreten Informationen:

Ein paar Bilder von der Architektur (aus den Videos oben):

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Slides über ASP.NET MVC, Windows Embedded, SQL Server, AJAX usw.

Da in der letzten Zeit wohl doch einige Konferenzen waren, habe ich auf unterschiedlichen Blogs mehrere interessante Slides gefunden:

Microsoft Virtual Earth vs. Google Maps (und eine andere Alternative) aus Entwickler- und Anwendersicht

Google hat mit seinem Kartendienst in diesem Jahr sehr viel bewegt – viele Mashups nutzen Google Maps und wenn man mal kurz eine Adresse nachschlagen will, nutzen viele Google Maps. Microsofts Virtual Earth fristet eher ein Schattendasein. Ob dies berechtigt ist oder nicht, möchte ich einfach mal an einigen Gesichtspunkten zeigen, welche für den normalen Anwender wichtig sind und auch für einen Entwickler.

 

Startseite – der erste Blick zählt

Da der berühmte erste Blick entscheident ist, vergleichen wir einfach mal den Aufbau beim betreten der beiden Kartendienste:

Virtual Earth:

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Das Design ist an andere Windows Live Dienste angepasst und erstrahlt in einem bläulichen Ton.
Auf der linken Seite gibts ein Teil für die Eigenwerbung. Ansonsten ist es recht aufgeräumt.

Die Karte ansich ist in einem beigen Ton gehalten und – der hässlichste Punkt an Virtual Earth: In englisch! Wann bitte fixt Microsoft mal diesen Bug? Ich hätte gern die Städtenamen und Ländernamen in deutsch.

Die Eingabemaske:

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Vorangewählt ist hier der Punkt “Unternehmen” mit der man z.B. Pizza in Dresden suchen kann. Den Punkt “Unternehmen” zu nenne halte ich persönlich für nicht wirklich gelungen und diesen Punkt auch noch vorauszuwählen finde ich auch nicht wirklich praktisch. Ich denke, die meisten Leute wollen wissen, wo ein Ort ist.

Allgemein ist das vielleicht auch keine so gute Idee von Microsoft gewesen, die Suchmaske so an der Seite zu verstecken – eine Position mehr in der Mitte wäre sicherlich “cleverer”.

Google Maps:

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Google Maps erstrahlt im Google Style mit schlichtem Design.
Auf der linken Seite ist hier ebenfalls etwas Blabla zu finden.

Die Karte ist in freundlicheren Weiß und Blau gehalten und es steht auch “Deutschland” und “München” und nicht “Germany” und “Munich” da.

Die Eingabemaske:

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Google üblich sehr schlicht und trotzdem sehr gut. Hier ist diesmal “Karte durchsuchen” vorangewählt.

Ergebnis:

Google Maps ist etwas “durchdachter” und die Karte wirkt freundlicher. Hier punktet Google.

 

Suchresultate

Was findet welche Suchmaschine besser? Hier mal ein einfacher Test:

Virtual Earth

Die Suchanfragen an Virtual Earth muss wirklich sehr genau sein, ein “Riesaer Straße 5 Dresden” versteht er nicht, erst nachdem man ein Komma vor Dresden macht, erkennt er es.
Die Suchanfragen sollten genau so eingegeben werden:
Straßenname (optional), PLZ oder Ort.

Gebe ich jetzt “Dresden, Riesaer Straße 5″ ein, schlägt mir VE folgende Sachen vor:

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Über den Sinn und Unsinn kann man hier streiten.

Google Maps

Es ist egal, wie ich “Riesaer Straße 5, Dresden” schreibe – ob mit Komma oder Dresden vor der “Riesaer Straße” – ich komme immer am Ziel an.

Ergebnis:

Da VE hier schwächen zeigt, punktet auch hier wieder Google.
(ich hab noch andere Tests der gleichen Art gemacht und das Ergebnis war ca. immer das gleiche)

 

Kartenqualität

Die Straßenangaben etc. werden bei beiden wahrscheinlich ähnlich gut sein, vielleicht bei Microsoft durch die Jahrelange Erfahrung mit MapPoint sogar noch ein Fünkchen besser, aber wie gut sind denn die Sateillitenaufnahmen?

Virtual Earth:

Beispiel 1: Dresden

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Näher ran geht es leider nicht.

Beispiel 2: Berlin

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Wie in Dresden, geht es auch hier nicht näher ran.

Beispiel 3: München

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Selbes “Problem” auch in München.

Google Maps:

Beispiel 1: Dresden

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Man kann sehr weit ranzoomen, bis man einzelne Passanten erkennt.

Beispiel 2: Berlin

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Ebenfalls sehr gut.

Beispiel 3: München

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Ergebnis:

Google liefert hier eindeutig bei den Beispielen das bessere Bild ab – auf dem Land hat Google zwar auch hin und wieder seine Schwächen (und vom “Alter” des Bildes nicht gesprochen), aber trotzdem besser als Virtual Earth.

Sonstige Funktionen

Virtual Earth:

Routenplaner:
Der Routenplaner verweisst auf eine alte MSN Seite und sieht sehr bescheiden aus:

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“Bird´s Eye”:
Diese Funktion hat nur Microsoft und finde ich persönlich eine sehr gute Idee. Es zeigt einige Städte in einer Vogelperspektive und wurden von einem Flugzeug aufgenommen. Die Bilder sind daher auch deutlich besser als Satellitenaufnahmen:

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3D:
Die 3D Funktionalität gibts als Browser Addon (für den IE, FF weiß ich jetzt nicht). Leider ging bei mir die Installation immer wieder schief, sodass ich es aufgab. Zudem finde ich es generell eine ungünstige Idee, sowas in den ohnehin bereits überladenen IE mit reinzuimplementieren.

Google Maps:

Routenplaner:
Der Routenplaner greift auf die selben Kartendaten zu und ist auch sonst sehr praktisch.

Google Earth:
Das Desktopprogramm von Google bietet einige nette Features (z.B. 3D) die über die Fähigkeiten von der Online Variante geht.

Ergebnis:
Der Routenplaner von Google ist eindeutig schicker, aber die Bird´s Eye Funktionalität ist in Virtual Earth sehr schön. Durch Google Earth hat Google ein nettes Desktop Programm entwickelt, welches noch einige nette Spielerein mitbringt – hier Punkte VE für die Bird´s Eye Funktionalität und Google für die anderen beiden Punkte.

APIs – Der Stoff für die Entwickler

Virtual Earth:

Microsoft hat ein interaktives SDK für VE hier bereitgestellt:
The Virtual Earth Interactive SDK

Die API gibt sonst auch sehr viel her, das Kernproblem liegt aber in den Suchalgoryhtmen von Virtual Earth bzw. dessen schlechtem Bildmaterial.
Ich habe mich bei diesem HowTo mit Virtual Earth beschäftigt.

Das Gute an Virtual Earth: Es fällt keine Registrierung an.

Hier 3 Blogempfehlungen von mir zum Thema Virtual Earth:

Auf der MSDN gibt es auch noch ein Webcast zum Thema Virtual Earth:

Google Maps:

Google stellt unter seiner Code Seite die Maps API vor. Die Dokumentation ist sehr gut gemacht und wird ständig erweitert. Google selbst liefert noch einige Tutorials und Artikel. Im Internet gibt es zudem sehr viele Informationen über die Google Maps API,  ich selber habe in einem kleinen HowTo über die Grundvoraussetzungen geschrieben.
Google Maps verlangt eine Registrierung und ab 50.000 Geocoding Requests wird Google wohl eine Email schreiben ;)

Fazit

Google Maps ist bei Bildqualität und Suchergebnissen klar besser als Virtual Earth. Ich als etwas Microsoft behafteter Entwickler gebe den Microsoft Pendaten meisten noch eher eine Chance als der “normale” Benutzer, aber bei Virtual Earth fehlt noch einiges. Das die Karte etwas “altbacken” aussieht, ist nur ein kleiner Punkt. Am meisten stört mich, dass immer noch “Germany” drüber steht und nicht “Deutschland” – den Suchalgorythmus muss Microsoft auch noch stark verbessern.

Von der API her sind beide gut einsetzbar. Wenn man Virtual Earth profesionell Einsetzen möchte, denke ich jedoch, dass Microsoft sehr schnell reagieren kann, weil es ihnen einfach an guten Referenzen in Europa / Deutschland fehlt. Über meine Arbeit habe ich jedenfalls bisher einen guten Eindruck von Microsoft bekommen, wenn es darum ging, Virtual Earth irgendwo einzusetzen.

Wenn Microsoft jetzt noch die Bildqualität, Suchergebnisqualität und allgemein am Design feilt, wird es vielleicht auch für den normalen Benutzer interessant – die Bird´s Eye Funktion ist auf alle Fälle sehr schick.
Google Maps und dessen API ist sehr beliebt, sodass man viele gute Quellen findet und Google mit Qualität überzeugt.

Was soll man nun nehmen?

Wer gern im Microsoft Umfeld rumspielt, der wird wahrscheinlich mal Virtual Earth probieren. Bei privaten Projekten sollte man das nehmen, was am meisten Spaß macht.
Im professionellen Umfeld sollte man nach den Preisen fragen und abwägen, was günstiger ist – auch in Hinblick auf Support von Google oder Microsoft.

Alternativen

Eine Alternative die ich mir noch nicht angeschaut habe, ist Yahoo Maps. Eine interessantere Alternative ist jedoch Map24. Map24 bietet ebenfalls ein SDK an. Es gibt einmal eine AJAX API, einmal pur als Webservice, für C++ oder Java etc.
Map24 bietet zwar keine Satellitenkarten, allerdings sind diese in einigen Fällen auch nicht nötig.

Map24 SDK erlaubt z.B. multiples Routen, das man z.B. 5 Routen gleichzeitig auf der Karte angezeigt bekommt. Auch hat es noch einige weitere Straßeninformationen gespeichert, z.B. kann man angeben, ob die Strecke für ein LKW oder PKW berechnet werden soll – da spielen z.B. Brückenhöhen eine Rolle.
Map24 ist daher eine interessante Alternative wenn es um Flottenmanagement geht. (das dies wahrscheinlich auch mit Microsofts Virtual Earth oder Google Maps geht, möchte ich nicht bezweifeln, allerdings steht es erstmal nicht in der API drin). Eine Information noch zu Map24: Wenn man dies einsetzt, hat man am Ende meist ein Java-Applett, anstatt normalen HTML / AJAX wie bei MS oder Google.

Windows Live – Virtual Earth: Ein neues HowTo

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In dem Artikelbereich hat sich ein neues HowTo dazugesellt: Es geht diesmal um Virtual Earth.
 

[ Zum HowTo | Zur Demoanwendung | Zum Demosourcecode ]

HowTo: Microsoft Virtual Earth (Praktischer Einstieg)

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Nachdem ich bereits sehr kurz mal Google Map angerissen habe, möchte ich mich nun etwas intensiver mit Microsofts Variante beschäftigen: Virtual Earth.

Anders als Googles Dienst, kann man den Microsoft Dienst ohne Anmeldung nutzen und die Regeln für das Nutzen des Dienstes ist nicht ganz so streng.
Man kann zum Beispiel in einem Windows Programm (wie das geht erklär ich hoffentlich ein ander mal ;) ) Live Daten mit Virtual Earth anzeigen – bei Google Maps gabs wohl da Probleme (rechtliche – technisch bestimmt ebenso machbar), aber es kann sein, dass ich mich hier täusche.

Schritt 1: Informationen besorgen

Informationen rund um Virtual Earth findet man auf verschiedenen Stellen:

Insbesondere bei dem letzten Link sieht man mal, wie einfach es doch ist.
Wer allerding genau aufpasst und sich fragt, warum Oliver dort mit Koordinaten und nicht mit den Adressen von München arbeitet, der wird später feststellen, dass es keine schöne “Geocoder” Klasse gibt wie bei Google Maps, sondern nur eine “Find” Methode.

Schritt 2: Simple HTML Seite basteln

Den kompletten Beispielcode kann man am Ende runterladen, hier möchte ich nur kurz die wichtigsten Punkte erwähnen:

Das Einbinden des Virtual Earth Javascripts:
“<script language=”javascript” type=”text/javascript” src=”http://dev.virtualearth.net/mapcontrol/mapcontrol.ashx?v=5″></script>”

Dannach erstellt man einfach ein “VEMap(ZielDiv) Objekt und gibt als Parameter noch ein Zieldiv an wo es angezeigt wird. Dannach initialisiert man die Karte mit “LoadMap()” und schon gehts ab:

Javascript für das erstellen der Karte:

function GetMap()
{
map = new VEMap(’<%=PanelMap.ClientID%>’); // ZielDiv
map.LoadMap();                                              // Karte initialisieren
map.SetZoomLevel(14);                                  // Zoomlevel
map.HideDashboard();                                    // Auswahloptionen verstecken
map.SetMapStyle(VEMapStyle.Aerial);           // Auf Arealsicht stellen
map.SetScaleBarDistanceUnit(VEDistanceUnit.Kilometers); // Von Meilen auf Kilometer umstellen

map.Find(”,’<%=Request.QueryString["destination"] %>, Germany’,null,null,0,1,false,false,false,true, onComplete); // Suchen
}

Am komplexesten ist die Find-Methode – anstatt dem <%=Request.QueryString["destination"] %> könnte man zum Beispiel auch “Dresden” hinschreiben – das brauchen wir nur für später.

Am wichtigsten ist eigentlich die “onComplete” Callbackmethode

Schritt 3: Verstehen wie das Geocoding funktioniert

Das wichtigste ist hier das Geocodeing zu verstehen – in der Find-Methode werden mehrere Parameter übergeben. Der letzte ist die Callbackmethode.
Diese Methode wird aufgerufen, nachdem der geocoding Vorgang abgeschlossen wurde.

Die onComplete Methode bei mir sieht so aus:

function onComplete(shape, FindResult, VEPlace, HasMoreFlag)
{
shape = new VEShape(VEShapeType.Pushpin, VEPlace[0].LatLong);
shape.SetTitle(VEPlace[0].Name);
map.AddShape(shape);
}

In dem VEPlace Array (!) verstecken sich die Koordinaten, diese übergebe ich dem VEShape Konstruktor und hab am Ende so ein “Pushpin”.

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Downloads:

[Hier ein Link zur Demopage (Deutschland, normale größe)] & [Noch ein Link, diemal mit anderen Parametern dran(Berlin, größer)]

Als IFrame:

[Demo Source Code Downloaden]

Links:

Virtual Earth auf der dt. Live Seite
Virtual Earth @ MSDN Library
Virtual Earth @ MSDN
Virtual Earth SDK
Einführung in Windows Live (darunter auch Virtual Earth) von Oliver Scheer

Neues HowTo – weiter in die Windows Live Welt hinein

In dem neuen HowTo geht es um den Windows Live ID Dienst und wie man diesen für die eigene Website nutzt.

Hier gehts zum HowTo.

HowTo: Windows Live ID Web Authentication (Grundlagen & Installation)

Jeder der schonmal irgendein Microsoft Dienst genutzt hat, hat entweder mit dem (”gescheiterten”) Passport oder der Windows Live ID schon zu tun gehabt.
Mir persönlich gefällt es nicht, dass ich mich bei jedem Dienst immer eine neues Passwort merken muss – warum bindet man denn zum Beispiel nicht den Windows Live ID Dienst mit in seine eigene Website ein?

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Erstmal ein Wort der Warnung:

SingleSignOn Dienste wie zum Beispiel Windows Live ID sind immer wieder in der Kritik unsicher & datenschutztechnisch bedenklich zu sein. Angenommen viele Websiten würden sich nur auf den Windows Live ID Dienst als Anmeldeverfahren speziallisieren, dann gäbe es das Problem, dass Microsoft die Profile der Nutzer quasi immer weiter ausbauen könnte. Datenschutztechnisch nicht gerade so toll.
Auf der anderen Seite muss man nur ein Sicherheitsloch bei Microsofts Windows Live ID finden und man würde viele Websiten aushebeln – Sicherheitstechnisch auch nicht gerade super.

Ich persönliche würde es so angehen wenn ich eine ernsthafte Anwendung entwickeln würde: Die Windows Live ID zu nutzen finde ich praktisch, allerdings würde ich dem Nutzer die Wahl stellen ob er sich mit Windows Live ID anmeldet oder über einen eigenes Anmeldesystem. OpenID wäre auch mal ein Blick wert.
Windows Live ID vorauszusetzen wäre etwas frech, aber als Feature einen Blick wert – daher der Blogeintrag.

Fangen wir jetzt mal an was man alles dazu braucht, um die Windows Live ID zu nutzen:

 

SDK von Windows Live ID herunterladen

Auf der MSDN Seite findet man allgemeine Informationen zum Web Autentication SDK. Das direkte SDK kann man direkt bei Microsoft Download runterladen. Dabei gibt es das SDK nicht nur für Microsofts hauseigenes ASP.NET, sondern auch für:

- Java
- PHP
- Phyton
- Ruby
- Perl

(wie gut oder schlecht diese Beispiele sind, möchte ich hier jetzt nicht sagen)

Achtung: Die MSI läuft auf nicht-englischen Windows Versionen nicht durch und bricht ab, Grund: Der Installer sucht nach zwei Benutzergruppen, welche in der englischen vorhanden sind, aber in der deutschen nicht: Power Users & Users. D.h. damit der Installer durchläuft einfach die beiden Gruppen anlegen.

 

Windows Live ID Applikation anmelden

Um den Windows Live ID Dienst zu nutzen, muss man sich auf dieser Website registrieren. Hier ist der Vorgang kurz beschrieben.

 

Überblick über die Datein des SDKS (ASP.NET Implementation)

(Ich hab die Ordnerstruktur leicht geändert – Original liegen die ASPX Seiten in einem “Sample” Ordner, den hab ich einfachheitshalber entfernt und die Datein direkt ins Root Verzeichnis verschoben)

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Wichtigste Datei ist die “WindowsLiveLogin.cs” welche die Kernarbeit übernimmt.
Im Überblick habe ich mir diese Datei mal angesehen, allerdings kann man diese so als gegeben betrachten.

Datei: Default.aspx

Die Default.aspx ist für die Anzeige des “Sign In” / “Sign Out” verantwortlich und bindet dazu ein ÍFrame ein:

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In der “src” wird als Parameter noch eine Schriftart/größe etc. mitgegeben, damit man den Sign In / Sign Out entsprechend noch formatieren kann – es gibt bestimmt auch Bilder die man einblenden kann. Außerdem hängt man dort noch seine AppID dran – das sieht man aber gut in der SDK Datei.

Im Codebehinde wird geprüft ob das Logincookie schon abgelegt wurde, wenn nicht ist man nicht angemeldet.

Die “Zugangsdaten” stehen dabei in der Web.Config:

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(aus dem SDK)

Datei: webauth-handler.aspx

Diese legt das Cookie an oder löscht es und dient als ReturnURL für den Windows Live ID Dienst. Im Anschluss leitet die Seite an die Default.aspx weiter.

In dem Schaubild hab ich mal den Datenfluss zusammengestellt:

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(Ich brauch unbedingt Visio daheim)

 

Anwendung des ganzen

Ich hab die SDK Datein mal online gestellt, damit jeder sehen kann, was der Seitenbetreiber nach dem Anmelden eigentlich sieht:
Eine eindeutige User ID zum Weiterverarbeiten.

Hier die Demoseite zum Anschauen. 

Wichtige Links im Überblick:

- Windows Live ID Anmeldung
- Windows Live ID Blog
- Windows Live ID MSDN Seite
- Windows Live Application ID
- Windows Live ID Web Authentication SDK Download
- Windows Live ID Web Authentication Sample Demopage

Microsoft AJAX + Amazon + Windows Live Bildersuche Style = ShoppingMap

Ich hab mich mal hingesetzt und das was ich in den ganzen HowTos alles berichtet habe, mal praktisch umzusetzen. Hier sind alle Informationen samt Source Code:

ShoppingMap

Artikel

Amazon Web Service:
HowTo: Produktsuche mit den Amazon Web Services

eBay API:
HowTo: eBay API (Grundvoraussetzungen)
HowTo: eBay API (Suchen mit eBay…)
HowTo: eBay API (Aktuelle Suchbegriffe…)

Google Maps API:
HowTo: Google Maps API (Grundvoraussetzungen)

HTML / Javascript:
HowTo: Webanwendung debuggen (Javascript & HTML debuggen mit den entsprechenden Tools)
HowTo: Mauseingaben & Javascript (Wie bastelt man ein Paint mit Javascript?)
HowTo: Xml mit Javascript Parsen (Zugriff auf Nodes & Attribute)
HowTo: Objektorientierte Programmierung / OOP in Javascript (Eine einfache Klasse erstellen)
HowTo: Javascript Event “onscroll” nutzen
HowTo: Javascript Mouse Over – Mousepositionen für Details

Microsoft ASP.NET:
HowTo: Microsoft ASP.NET AJAX (Grundlagen)
HowTo: Microsoft ASP.NET AJAX (Praktischer Anfang)
HowTo: Microsoft ASP.NET AJAX (Clientseitiger Aufruf von Webmethoden)
HowTo: Microsoft ASP.NET AJAX (PageMethods – Webmethoden aufrufen ohne ASMX Datein)
HowTo: Json-Services erstellen (…oder wie erstell ich dynamisch Javascript?…oder Web 2.0 ohne AJAX?)
HowTo: Dynamische vCards als Link zum Importieren anbieten
HowTo: Microsoft AJAX Client API nutzen

Microsoft .NET:
HowTo: Datein per FTP über mit .NET runterladen und speichern
HowTo: Interfaces/Schnittstellen verstehen – mal auf simple Art und Weise
HowTo: XML erstellen mit XmlAttributes
HowTo: PDF’s erstellen unter .NET mit NFop

Microsoft Silverlight:
HowTo: Microsoft Silverlight 1.0 (Grundlagen)
HowTo: Microsoft Silverlight 1.0 (Praktischer Anfang)
HowTo: Microsoft Silverlight 1.0 (Spiegeleffekte erzeugen)
HowTo: Microsoft Silverlight 1.0 (dynamische Spiegeleffekte)
HowTo: Microsoft Silverlight 1.0 (Bilder “kippen” samt Spiegeleffekt)
HowTo: Microsoft Silverlight 1.0 (Webanwendungen mit dynamischen SilverlightHosts verschönern)
HowTo: Erstellen eines Silverlight 1.0 Videoplayers mal auf einfache Weise
HowTo: Silverlight mit dem “object” Tag als embedded HTML anbieten

Microsoft Patterns&Practices Software Factories:
HowTo: Microsoft Patterns&Practices Software Factories verstehen
HowTo: Microsoft Patterns&Practices – Web Service Factory / Service Factory (Teil 1: Grundlagen & ASMX Variante)
HowTo: Microsoft Patterns&Practices – Web Service Factory / Service Factory (Teil 2: WCF Variante)
HowTo: Microsoft Patterns&Parctices – Web Service Factory / Service Factory (Teil 3: Praktisches “Hello World”)

Microsoft Office SharePoint 2007:
HowTo: Automatisierte Backups mit dem Microsoft Office SharePoint 2007

Microsoft Visual Studio:
HowTo: Visual Studio 2005 für .NET 3.0 (WPF, WCF, WF) rüsten

AJAX:
HowTo: AJAX
HowTo: AJAX und ASP.NET Webservices (und die Sache mit dem GET)

Windows Live ID:
HowTo: Windows Live ID Web Authenticaton (Grundlage & Installation)

Microsoft Virtual Earth:
HowTo: Microsoft Virtual Earth (Praktischer Einstieg)

XML:
Guide: XML (Einführung)
Guide: XML (Basiswissen)
Guide: XML (DocumentType Definitions DTDs)
Guide: XML (XML Schema – Teil 1)
Guide: XML (XML Schema – Teil 2)
Guide: XML (XML Schema – Teil 3)

.NET & Datenbankverbindungen:
HowTo: Datenbankverbindungen – .NET & MS SQL 2005
HowTo: Datenbankverbindungen – .NET & MySQL

Oracle:
HowTo: Oracle 10g und die Oracle Developer Tools unter Vista